Rekonstruktion

◄ Neben dem Historischen Fechten nach den überlieferten Quellen des Spätmittelalters habe ich auch großes Verlangen das Fechten des Früh- und Hochmittelalters zu rekonstruieren. Alle Überlieferungen dazu sind leider erloschen, wir haben nur Hinweise aus den Sagas und der Ikonographie. Zwar sind die erhaltenen Funde durchaus aufschlußreich, doch haben wir in diesen Zeitabschnitten nicht die Fülle von erhaltenen Fechtbüchern, mit der nachfolgende Zeiten aufwarten können.

• Jedoch liegt mit dem I33 ein wahrer Schatz an fechterischem Wissen vor. Das ganze Fechten mit Schilden kann meiner Meinung nach aus dem I33 abgeleitet werden. Auch finden sich in den Liechtenauerischen Lehrgedichten des GNM 3227a und des 44A8 Hinweise zum Fechten mit der Lanze. Selbst die Talhofferischen Fechtbücher können mit ihren Anleitungen zum gerichtlichen Zweikampf mit Stechschilden Verwendung finden.

• Dennoch muß klar zwischen Historischem Fechten und dem rekonstruierten Fechten, von mir kurz „Reko-Fechten“ genannt, unterscheiden werden.

• Mich fesseln ganz besonders folgende Waffenanordnungen: Großer Rundschild und Schwert sowie großer Rundschild und Lanze. Auch die zweihändig geführte Lanze hat meinen Augenmerk. Selbstverständlich möchte ich mich auch mit der Streitaxt, der Danaxt, dem normannischen Tropfenschild, der Flügellanze und dem konischen Rundschild befassen, doch immer ein Schritt nach dem anderen.

Videos zur Rekonstruktion

◄ Bewegte Bilder bieten einen guten Zugang, um Bewegungen darzustellen, wo die Schrift zumeist versagt. Mag man mit dem geschriebenen Wort auch besser Gedanken darstellen, was das Auge einmal erfaßt, das kann der Mensch zumeist leicht nachvollziehen.

• Unsere Videos sind keine professionellen Fertigungen, wir haben sie einfach aus dem Stehgreif aufgenommen.

Rekonstruktionsfechten auf Basis des Ersten Spiels des I.33

◄ Das Erste Spiel kann durchaus auf den großen Rundschild übertragen werden. Auch ist es ganz interessant, die Inhalte des Ersten Spieles gegen den großen Rundschild einzusetzen.

► Frankfurt am Main, 2008, Richard Cole (Stahl auf Stahl)

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