Aktuell im Forum

Die ersten acht Spiele des I.33

◄ An dieser Stelle möchte ich die ersten acht Spiele der Vierzig Spiele des I33 vorstellen, so wie sie bei Stahl auf Stahl ausgelegt und unterrichtet werden. Die Spiele Eins bis Acht unfassen bei Stahl auf Stahl den Ersten Übungsstand. Meine Ausführungen zu den Spielen sind Lern- und Merkhilfe für Stahl auf Stahl. Es handelt sich dabei nicht um Anleitungen für Neulinge. Ohne gute Vorkenntnisse oder eine geeignete Unterweisung durch einen Verein oder eine Schule ist ein Begreifen der vorgestellten Inhalte schwierig.

Die Vorrede

◄ Die Vorrede ist eine Einführung des Verfassers des I33, bei dem er die Grundgedanken und grundlegenden Huten vorstellt. Ich füge noch eine Aufstellung der Sieben Verse des I33 hinzu. Die ersten sechs der Sieben Verse werden in den ersten acht Spielen des I33 behandelt. Man kann die ersten acht Spiele des I33 also mit gutem Gewissen als Grundlage der Lehren des I33 bezeichnen.

Das Erste Spiel

Buckler und Schwert

Buckler und Schwert

◄ Das Erste Spiel ist recht umfangreich, setzt es doch in vielerlei Hinsicht Maßstäbe und Begrifflichkeiten für die folgenden Spiele fest. Die Grundzüge des Ersten Spieles sind der Halbschild und das Falle unter Schwert und auch Schild. Dazu kommen das Anbinden und Voranschreiten sowie der Schildschlag. Gerade das Anbinden und Voranschreiten ist DIE Grundlösung des I33 für das Überbrücken der gefährlichen mittleren Entfernung zum Gegner.

• Das Erste Spiel wird im Verlauf der ersten acht Spiele ständig wiederholt werden. Man muß es also ausreichend üben, doch wird sich ein echter Fortschritt erst im Laufe der ersten acht Spiele einstellen.

• Dem Ersten Spiele füge ich die Übungen des Vor zu. Diese Übungen können auch während der ersten acht Spiele des I33 beständig wiederholt werden. Die Übungen des Vor sind eine hervorragende Ergänzung zu den ersten acht Spielen des I33.

Das Zweite Spiel

◄ Das Zweite Spiel erweitert die Angriffsmöglichkeiten, welche im Ersten Spiele vorgestellt wurden. Das Zweite Spiel zeigt als Mittel gegen ein Sperren des Anbindens und Voranschreitens den Stich auf. Dazu kommt mit dem Wechsel des Schwertes ein Vorgehen gegen die Überbindung durch das Anbinden und Voranschreiten. Gerade der Wechsel des Schwertes ist also ein Gegenmittel gegen den grundsätzlichen Angriff des Anbindens und Voranschreitens.

• Mit dem Nucken wird ein neuer Angriff vorgestellt, welcher aus der Überbindung erfolgt. Auch aus dem Wechsel des Schwertes kann im Verein mit dem Stich ein wirksamer Angriff erfolgen.

Das Dritte Spiel

◄ Das Dritte Spiel stellt mit der Krucke und dem Ergreifen von Schwert und Schild mit der linken Hand neue Möglichkeiten des Angriffs aus der Flanke dar. Hinzu kommt auch das Folgen, mit welchem einem Gegner, der sich einmal in meine Reichweite begeben hat, kein Ausweg und kein Rückzug mehr gewährt wird. Das Folgen ist als DAS Bindemittel im Gefecht. Letztlich wird ausdrücklich vor den Gefahren des Zurückbleibens gewarnt.

• Die Krucke wird als Versatz auf die Erste Hut in drei Spielen (dem Dritten, Vierten und Fünften) behandelt. Damit nimmt die Krucke in den ersten acht Spielen des I33 den größten Raum ein.

Das Vierte Spiel

Buckler und Schwert

Buckler und Schwert

◄ Das Vierte Spiel ist sehr knapp gehalten. Es stellt aus der Krucke den verschränkten Halbschild sowie das Eintreten vor. Der verschränkte Halbschild ist geschaffen, um die Erste Hut zu zerstören. Das Eintreten ist gegen Gegner gut, die unser beider Reichweite nicht richtig einschätzen können. Endlich wird nochmals vor den Gefahren der Untätigkeit gewarnt, hier im Gewande des Unterlassens der Bindung.

Das Fünfte Spiel

◄ Das Fünfte Spiel beschäftigt sich, ausgehend von der Krucke, mit dem Weiterlaufen des Angriffs. Dies ist eine gut Art einen Angriff aus der Krucke im Vor oder Nach weiterzuführen. Mit dem oberen Anbinden bei einem Angriff zum Kopfe gibt das Fünfte Spiel einen Ausblick auf das Neunte Spiel.

Das Sechste Spiel

◄ Das Sechste Spiel wirft einen Ausblick auf den waagerechten Langort und wie man ihn durch Anbindungen von oben bricht. Dazu wird das Anbinden und Voranschreiten und der Schildschlag gewählt.

Das Siebte Spiel

◄ Das Siebte Spiel wirft einen weiteren Blick auf den waagerechten Langort und wie man ihn durch Anbindungen von unten, mit dem Aufstreichen in die kleine Kricke und dem folgenden Wechsel des Schwertes, bricht. Jedoch dauert diese Art des Bruches des Langorts immer einen Schritt länger als das Anbinden von oben, wie im Sechsten Spiele offenbart.

Das Achte Spiel

◄ Mit dem Achten Spiele schließt sich der Kreis der Ersten Hut und der Krucke im I33. Der Halbschild wird als Versatz auf die Erste Hut gezeigt, der wiederum vom Langort versetzt wird. Diese Form des unmittelbarsten Versatzes mit dem Langort (Fallen in den Langort) auf den Versatz beendet den Ersten Übungsstand bei Stahl auf Stahl.

►► Frankfurt am Main, 2009, Richard Cole (Stahl auf Stahl)

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