
Im Historischen Fechten treffen wir auf eines der letzten Überbleibsel der christlich-abendländischen Ritterlichkeit. Die ritterlichen Künste des Historischen Fechtens spiegeln in den meisten erhaltenen Quellen den ritterlichen Grundgedanken wider, daß die angemessene Form der ritterlichen Auseinandersetzung der Zweikampf mit gleichen Waffen ist. Diese Grundidee ist in den vorhandenen Quellen des Historischen Fechtens stark gegenwärtig, so stark, daß man sie als Grundlage der Vermittlung der Kampfkunst sehen kann. Ritterliche Werte wurden in verschiedenen Richtlinien überliefert. Diese Richtlinien enthalten antike, militärische, feudale und letztlich christliche Zielsetzungen. Ich möchte hier vier ritterliche Werte vorstellen, die niemals an Aktualität verloren haben.
Das Historische Fechten dient, in seiner besten Ausgestaltung, der Vermittlung und der Wahrung aller genannten Werte. Außerdem steht heute die Verbindung von Waffenhandwerk und Bildung (Arma et Litterae) deutlich im Vordergrund, denn ein Historischer Fechter muß sich mit den Historischen Überlieferungen beschäftigen, welche uns in Buchform vorliegen.
Themen des Artikels:
- Ritterliche Wehr und Historisches Fechten
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STAETE/CONSTANTIA, PERSEVERANTIA
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MAZE/TEMPERANTIA, MEDIOCRITAS
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REHT / JUS
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MILTE / LIBERALITAS, CLEMENTIA
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Das Historische Fechten
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