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Marxbrüder und Federfechter

1552 Sebastian Muenster Cosmographia Frankfurter FechterThemen des Artikels:

Der Name „Marxbrüder“, leicht unverständlich, ist die Abkürzung für: „Gemeine Bruderschaft unserer lieben Frauen der reinen Jungfrau Mariens und des heiligen und gewaltsamen Himmelsfürsten Sankt Marxen“. Mit Sankt Marxen ist einer der vier Evangelisten, der heilige Markus, bezeichnet.
Regelmäßig zur Herbstmesse trafen sich in Frankfurt am Main die Fechtmeister der Marxbrüder und kürten in geheimer Wahl einen Hauptmann, wie wohl Peter Falkner einer gewesen ist. Dieser Hauptmann mußte von mindestens vier anderen Meistern bestätigt werden. Die Bruderschaft war eine fest eingeschworene Gemeinschaft, das Recht Auszubilden (Lernen) sowie Vorzuführen (Schul halten) und damit Geld zu verdienen erhielt nur, wer durch die Zunft öffentlich zum Meister geprüft wurde. Anbetracht des hohen Status des Langen Schwertes als ritterliche Wehr und als Statussymbol des so genannten Doppelsöldners ist es naheliegend, daß die Marxbrüder sich auf das lange Schwert stützen und sich mit der Fechtlehre des Johannes Liechtenauers beschäftigten (von Hans Talhoffer ist es überliefert). Nach dem Muster der Marxbrüder bildeten sich auch andere Fechtzünfte im Deutschen Reiche. Die erste andere überlieferte Fechtzunft waren 1570 die Veitsbrüder in Prag (Gesellschaft der Freifechter von der Feder von Greifenfels, volkstümlich „Federfechter“).

Themen des Artikels:

  • Geschichte und Legende
  • Das Ende des Rittertums

  • Frankfurt am Main

  • Die Marxbrüder

  • Die Marxbrüder und Johannes Liechtenauer

  • Andere Fechtzünfte: Federfechter und Lukasbrüder

  • Niedergang der Marxbrüder

Weiterlesen in dem Artikel Marxbrüder und Federfechter

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Johannes Liechtenauer

Lehrmeisterbild des Cod.44a8 (1452) zeigt evtl. Johannes Liechtenauer oder Stettner oder Peter v. Danzig selber. Eine Zuordnung fehlt.Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:

Johannes Liechtenauer ist der Fechtmeister, auf dessen Werk sich ein Großteil der fechterischen Überlieferung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit beruft. Zwar gibt es auch Fechtbücher andere Abstammung (wie die der Gladiatoria-Gruppe und Einzelwerke), doch ist es Liechtenauers Werk, welches für lange Zeit nach seinem Erscheinen als Maßgabe gilt. Dennoch gibt es kein Fechtbuch, welches von Johannes Liechtenauer selber geschrieben wurde. Auch hat er, den Überlieferungen zufolge, das Fechten nicht neu erfunden, sondern von lebenden Meistern seiner Zeit zusammengetragen und zu einer Lehre zusammengefaßt.

Themen des Artikels:

  • Wer war Johannes Liechtenauer, Johann Lichtenauer, Hans Lichtenawer?
  • Überlieferung der Lehre Liechtenauers

  • Liechtenauer und das Lange Schwert

Weiterlesen in dem Artikel Johannes Liechtenauer

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Ritterliche Wehr

Wolfram von Eschenbach (Codex Manesse) Quelle: Universitätsbibliothek HeidelbergThemen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:

Im Historischen Fechten treffen wir auf eines der letzten Überbleibsel der christlich-abendländischen Ritterlichkeit. Die ritterlichen Künste des Historischen Fechtens spiegeln in den meisten erhaltenen Quellen den ritterlichen Grundgedanken wider, daß die angemessene Form der ritterlichen Auseinandersetzung der Zweikampf mit gleichen Waffen ist. Diese Grundidee ist in den vorhandenen Quellen des Historischen Fechtens stark gegenwärtig, so stark, daß man sie als Grundlage der Vermittlung der Kampfkunst sehen kann. Ritterliche Werte wurden in verschiedenen Richtlinien überliefert. Diese Richtlinien enthalten antike, militärische, feudale und letztlich christliche Zielsetzungen. Ich möchte hier vier ritterliche Werte vorstellen, die niemals an Aktualität verloren haben.

Das Historische Fechten dient, in seiner besten Ausgestaltung, der Vermittlung und der Wahrung aller genannten Werte. Außerdem steht heute die Verbindung von Waffenhandwerk und Bildung (Arma et Litterae) deutlich im Vordergrund, denn ein Historischer Fechter muß sich mit den Historischen Überlieferungen beschäftigen, welche uns in Buchform vorliegen.

Themen des Artikels:

  • Ritterliche Wehr und Historisches Fechten
  • STAETE/CONSTANTIA, PERSEVERANTIA

  • MAZE/TEMPERANTIA, MEDIOCRITAS

  • REHT / JUS

  • MILTE / LIBERALITAS, CLEMENTIA

  • Das Historische Fechten

Weiterlesen in dem Artikel Ritterliche Wehr

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Schwert und Schwertkult

Ritterschlag aus Eschenbachs Parzival, Quelle: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-22092Themen des Artikels:

Wenige Waffen haben den gesellschaftlichen Stellenwert, welchen das Schwert in unserer heutigen Lebensart einnimmt. Das Schwert ist als Sinnbild von Macht und kriegerischer Stärke unübertroffen, obschon es seit gut hundert Jahren in Europa immer weniger als Waffe benutzt wurde. Beispielsweise war der Haudegen oder Säbel noch vor dem Zweiten Weltkrieg die Polizeioffizierwaffe in Deutschland. Das Schwert war im Laufe der Geschichte zumeist nicht die ursächliche Kriegswaffe. Dieser Platz gebührt der Stangenwaffe und dem Schild als Schutzwaffe. Dennoch hat das Schwert und nicht der Speer den ersten Platz unter den Trutzwaffen eingenommen. Wie keine andere Waffe verkörpert das Schwert persönliche Eigenschaften des Krieges, welche offenbar den drei zuvor genannten Waffen abgehen.

Themen des Artikels:

  • Was ist das das Schwert
  • Das Schwert als Kultgegenstand

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Geschichte des Schwertes

Albrecht Dürer, Irische Kriegsleute und Bauern (1521)Themen des Artikels:

Die Geschichte des Schwertes geht Hand in Hand mit den Fortschritten in der Materialkunde und der Schmiedekunst einher. Das Schwert könnte man als den ersten Gegenstand bezeichnen, welcher außer dem Töten von Zeitgenossen für den Menschen keinen brauchbaren Wert hat (außer als Kultgegenstand!). Dadurch unterscheidet sich ein Schwert von einem Speer, einem Messer oder einer Axt, welche zumindest als Jagdwaffe oder Werkzeug auf eine sehr lange Verwendung seit der Steinzeit zurückblicken können.
Seit der Bronzezeit wurde das Schwert als Waffe hergestellt. Mit dem Aufkommen des Rennofens vor über zweitausend Jahren wurde eine wirtschaftlichere Herstellung von Stahl möglich. Der Rennofen stellte einen geradewegs schmiedebaren Stahl mit unterschiedlichem Kohlenstoffgehalt zur Verfügung. Als Seitenwaffe für den Nahkampf fand es in fast allen Epochen seit der Bronzezeit Verwendung.

Themen des Artikels:

  • Entstehung des Schwertes
  • Das Schwert und der Krieg im Mittelalter

Weiterlesen in dem Artikel Geschichte des Schwertes

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Aufteilung des Schwertes

Die Waffenteile des Schwertes benennen zu können ist für einen Fechter unerläßlich, wenn man Schwerter vergleichen und beurteilen möchte. Für den fortgeschrittenen Fechter ist ein gefühlsmäßiges Verstehen der Waffenteile, vor allem der Schwingungsknoten und Kipppunkte, überaus wichtig. Eigentlich glaubt man, daß ein Schwert nicht aus vielen benennbaren Teilen bestünde, doch nach etwas Nachdenken kommt man auf über 20. Ein gutes Schwert oder Fechtschwert herzustellen ist ein Kunsthandwerk.

Themen des Artikels:

  • Waffenteile des Schwertes
  • Ort

  • Klinge/ Blatt

  • Vordere Schneide

  • Hintere Schneide

  • Fase *

  • Hohlkehle *

  • Grat *

  • Schwäche

  • Schwächeseitiger Kipppunkt *

  • Schwingungsfreier Knoten */ Einschlagpunkt ‘

  • Stärke

  • Ausgestellte Fehlschärfe/ Parierhaken *

  • Stärkeseitiger Kipppunkt */ Kontrollpunkt *

  • Keilwinkel *

  • Politur *

  • Regenleder *

  • Kreuz

  • Gehilz

  • Angel

  • Gehilzseitiger schwingungsfreier Knoten *

  • Kloß

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Klingentypologie nach Oakeshott

Klingentypologie nach Oakeshott (Quelle: common)

Die Oakeshott Einteilung des mittelalterlichen Schwertes gründet sich auf der Ausformung der Klinge nach Ewart Oakeshott (1916-2002). Die älteren Einordnungen (Petersen und Wheeler) nahmen schwerpunktmäßig das Gehilz als Anhaltspunkt. Die Schwerter werden nach Oakeshott in 13 Haupttypen unterteilt, nummeriert von X-XXII (eine frühere Einteilung von Wheeler, 1927, zählte von I-IX, deswegen führte Oakshott mit X fort). Diese Einteilung nach Oakeshott stammt aus dem Jahre 1964, welche 1981 überarbeitet und ergänzt wurde.

Themen des Artikels:

  • Typ X (Gaddjhalt)
  • Typ XI (Sankt Moritz)

  • Typ XII (Sancho IV)

  • Typ XIII (Apocalypse des Johannes)

  • Typ XIV (Landgraf von Hessen)

  • Typ XV (Schwarzer Prinz)

  • Typ XVI (Sankt Petrus)

  • Typ XVII (Sempach)

  • Typ XVIII (Heinrich V)

  • Typ XIX (Frühes Rapier)

  • Typ XX (Dreikanal)

  • Typ XXI (Cinquedea)

  • Typ XXII (Parat Cinquedea)

Weiterlesen in dem Artikel Klingentypologie nach Oakeshott

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Schwertkampf lernen

Themen des Artikels:

Schwertkampf lernen, bedeutet Historisches Fechten zu erlernen. Historisches Fechten ist ein Allgemeinbegriff für die überlieferten Kampfkünste vergangener Zeiten. Schwertkampf lernen bedeutet, sich einem anspruchsvollen und anstrengenden Training zu unterziehen. Stahl auf Stahl ist eine Fechtschule. Eine Fechtschule ist eine Schule, in der man Schwertkampf lernen kann. Heute müssen wir zum Glück nicht Schwertkampf lernen, um uns täglich zur Wehr setzen zu können. Dennoch ist es sicher besser, gewisse kämpferische Fähigkeiten zu entwickeln und zu schulen, körperlich, seelisch wie geistig, als ohne einen Sinn für die Kampfkunst durch das Leben zu gehen. Und es können heute selbstverständlich auch Frauen Schwertkampf lernen.

Themen des Artikels:

  • Was ist Schwertkampf?
  • Schwertkampf erlernen mit Johann Wolfgang von Goethe

  • Schwertkampf lernen und Historisches Fechten

  • Stahl auf Stahl

Weiterlesen in dem Artikel Schwertkampf lernen

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Schwert, Schwertkampf und Historische Kampfkunst in der Neuzeit

HIe hebt sich an meister lichtenawers kunst des fechtens, GMN 3227aThemen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:

Das Historische Fechten ist eng mit der Geschichte und der Entwicklung des Schwertes verbunden, auch wenn das Schwert in historischen Zeiten zumeist nicht die ursächliche Kriegswaffe war. Aber auf dem Schwerte ruhte und ruht das Augenmerk. Wenn sich heute Menschen über das Historische Fechten Vorstellungen machen, dann spielt das Schwert darin zumeist eine sehr große Rolle. Das Ringen, das Roß- oder Speerfechten wird selten angesprochen. Die Geschichte des Schwertes in der Neuzeit hat also viel mit der Geschichte des Historischen Fechtens in der Neuzeit gemein.

Historische Waffen kann man grob unter drei Gesichtspunkten betrachten: Erstens die reinen Schaustücke, Nachbauten historischer Waffen, welche der Vorlage nur täuschend ähnlich sehen sollen. Zweitens die echten Nachbauten historischer Waffen, welche in allen möglichen Eigenschaften der Vorlage nachempfunden sind und deswegen oft angeschliffen oder scharf sind. Hierunter fallen auch die Museumsnachbauten. Drittens die Fechtwaffen, welche soweit möglich den Vorlagen ähnlich sind, aber zum sicheren Üben andersartig ausgestaltet wurden. Fechtwaffen sind also Übungswaffen, welche nach Maß, Bewegungsverhalten und Masse möglichst nahe an ihre scharfen historischen Vorbilder heranreichen.

So wie man sich Gedanken über die historischen Waffen und ihre Entstehung in der Neuzeit machen kann, so kann man auch genauso gut über die Historischen Fechter, welche diese historischen Waffen verwenden, nachsinnen. Wie zuvor angeführt, die Geschichte des Schwertes in der Neuzeit hat viel mit der Geschichte des Historischen Fechtens in der Neuzeit zu tun. Historische Fechter beschäftigen sich mit der Sicherung der Quellen, der Auslegung der Inhalte dieser Quellen und der Anwendung der Inhalte. Dies sind die drei wesentlichen Schwerpunkte mit der Auseinandersetzung mit den Hinterlassenschaften der Fechtmeister in Schrift und Bild.

Themen des Artikels:

  • Das Schwert in der Neuzeit
  • Was sind historische Waffen?

  • Der schwertähnliche Gegenstand

  • Das “unzerstörbare” Schaukampfschwert

  • Das Fechtschwert

  • Was sind Historische Fechter?

  • Die Quellensicherung

  • Die Auslegung

  • Die Anwendung

  • Der Schatz der Neuzeit: die Übertragbarkeit

Weiterlesen in dem Artikel Schwert, Schwertkampf und Historische Kampfkunst in der Neuzeit

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