SAS Schulordnung

Themen des Artikels:

  • STAHL AUF STAHL SCHULORDNUNG
  • Allgemeine Verhaltensweisen

  • Die drei SAS Regeln

  • 1. SAS Regel

  • 2. SAS Regel

  • 3. SAS Regel

  • Ausschnitte des Waffengesetzes und den allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz

  • Waffengesetz § 1 Gegenstand und Zweck des Gesetzes, Begriffsbestimmungen

  • Waffengesetz § 2 Grundsätze des Umgangs mit Waffen oder Munition, Waffenliste

  • Waffengesetz § 3 Umgang mit Waffen oder Munition durch Kinder und Jugendliche

  • Waffengesetzt § 10 Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, Führen und Schießen

  • Waffengesetz § 12 Ausnahmen von den Erlaubnispflichten

  • Waffengesetz § 42a Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen

  • Waffengesetz Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1

  • Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz, Abschnitt 1, Ausführungen zu den §§ 1 bis 58 des Waffengesetzes, zu § 2: Grundsätze des Umgangs mit Waffen oder Munition, Waffenliste

  • Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz, Zu Abschnitt 2: Anlage 1 Abschnitt 2 Nummer 1

  • Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz, Abschnitt 2, Ausführungen zu den Anlagen 1 und 2 des Waffengesetzes, Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nummer 1.1

  • Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz, zu § 42: Verbot des Führens von Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen

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Übungsansatz, Erlernen des Schwertkampfs als Kampfkunst

Langes Schwert

Bei Stahl auf Stahl wird stets ein geregelter Unterrichtsablauf angeboten. Es geht in der Kampfkunst nicht um planloses Sammeln von Stücken, Spielen oder Techniken. Auch ist bloßes Herumdengeln und wildes Fuchteln mit den Übungswaffen nicht beabsichtigt. Vielmehr ist es wichtig dem Schüler von Anfang an die Gesetzmäßigkeiten des Fechtens nahe zu bringen. Nur durch das Verständnis einer Lehre, einem Bewußtsein für die Kampfkunst, wird ein Schüler in der Lage sein später Kampfübungen und darnach das Freifechten durchzuführen. Deswegen beginne ich jede Übungsstunde mit einer kurzen Unterredung über die drei Begriffe Fürsorge, Mitgefühl und Respekt.

Es gilt den Übungsablauf dergeart zu gestalten, daß ich möglicht viel Übungszeit mit meiner gewählten Waffe übe. Infolgedessen erfolgt schon das Aufwärmen mit Waffe oder Ringen. Es werden keine Leibesübungen zum Warmmachen verwendet, keine Laufeinheiten, sondern sogleich Waffenübungen oder Ringübungen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von der Gliederung der heutigen Sportlehre.

In jeder Übungseinheit werden am Ende Kraftübungen durchgeführt, welche von Dehnkräftigung gefolgt werden. Auch bei Kampfübungseinheiten ist am Ende die Dehnkräftigung vorgesehen. Dehnkräftigung ist der Schlüssel zu einer guten Haltung und starken, aber langen und damit dehnbaren Muskeln.

Ein Historischer Fechter sollte dem Aufbau der historischen Quellen folgen. Die Quellen hängen zumeist einer gewissen inneren Ordnung nach. Es ist nicht dienlich ihre Inhalte durcheinander zu werfen. Diese Vorgehensweise macht viel Mühe, vor allem für den Unterrichtenden, weil außerordentlich viel Arbeit mit der jeweiligen Quelle nötig ist. Aber dies sollte für den Historischen Fechter, der selber unterrichtet, eigentlich Pflicht sein. Bei Stahl auf Stahl gibt es keinen Frontalunterricht, sondern nur Partnerunterricht. Es steht also nicht ein Vorturner vor einer Gruppe, wie wir es aus der Schule kennen.

HIe hebt sich an meister lichtenawers kunst des fechtens, GMN 3227a
• Jede Fechtlehre muß zuerst in dem ihr eigenen Grundgedanken verstanden werden. Unterschiedliche Quellen zu ein und derselben Lehre können sich durchaus stark unterscheiden. Also muß am besten Quelle für Quelle einzeln verstanden, ausgelegt und geübt werden.

Themen des Artikels:

  • Bedachtes Üben
  • Die Quellen

  • Zeitlicher Rahmen

  • Partnerunterricht

  • So viel Zeit wie möglich mit der Waffe

  • Kraft und Dehnübungen

  • Verschiedene Lehren

  • Der Unterschied zwischen Schülern und Kunden

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Training für Schwertkampf und Ringen

Buckler und SchwertThemen des Artikels:

Historisches Fechten und Ringen stellt sehr hohe Anforderungen an den Übenden. Um die Sicherheit für sich und andere zu gewährleisten muß jeder Teilnehmer uneingeschränkt leistungsfähig sein. Pünktliches Erscheinen zu den Übungszeiten ist eine Voraussetzung für einen geregelten Übungablauf. Während der Übungsstunden ist der Anweisung des Übungsleiters, oder vom Übungsleiter dazu bestimmten Personen unbedingt Folge zu leisten. Dies gilt vor allem für die Handhabung der Übungswaffen und insbesondere in allen Fragen der Sicherheit. Jeder Teilmehmer an den Übungsstunden erklärt sich bereit der Sorgfaltspflicht Folge zu leisten. Wer welche Waffen benutzt wird vom Übungsleiter festgesetzt. Mit Übungswaffen aus Stahl muß immer mit äußerster Umsicht umgegangen werden. Außerhalb der Übungen werden die Waffen niemals auf andere Menschen gerichtet, auch nicht zum Spaß. Auch beim Ringen ist die Sorgfaltspflicht sehr wichtig, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. Bei allen Übungen ist neben dem Übungspartner auch auf die unmittelbare Umgebung zu achten, welche beim Üben mit Übungswaffen oder beim Ringen leicht beeinträchtigt werden kann.
Historisches Fechten kommt auf lange Sicht nicht ohne eine Reihe von Anschaffungen aus. Für jede Fechtlehre ist die entsprechende Übungswaffe vonnöten, um diese auszuüben. Dies stellt die erste Anschaffung für den Übenden dar. Es ist sinnvoll vor dem Kaufe einer Übungswaffe mit dem Übungsleiter oder einem erfahrenen Historischen Fechter zu reden.

Fürsorge, Mitgefühl und Respekt stellen in ihrer Dreiheit mit Abstand die am wichtigsten Gesichtspunkte der Kampfkunst dar. Ohne sie ist keine Übung und auch kein Ernstkampf möglich. Warum nicht? Ohne Fürsorge, Mitgefühl und Respekt stehe ich mir selber im Wege, bei der Übung sowie beim Ernstkampf. Dies ist eine tiefgründige Einsicht, die es in seinem Leben zu erfahren gilt.

Themen des Artikels:

  • Übungszeit und -ort
  • Übungseinheit

  • Anforderungen an Schwertkämpfer und Ringer

  • Übungsstunden

  • Erscheinungsbild

  • Sorgfaltspflicht

  • Haftungsausschluss

  • Übungswaffen

  • Ausrüstung

  • Was bedeutet “Fürsorge”, “Mitgefühl” und “Respekt”?

Weiterlesen in dem Artikel Training für Schwertkampf und Ringen

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Übungsstände sind keine Ränge

Buckler und Schwert

Die Übungsstände habe ich im Großem und Ganzen eher für mich selber aufgebaut, um dem Unterricht ein Gepräge zu geben. Alle Lehren folgen zu 100 Prozent den angegebenen Quellen, auch in ihrer Reihenfolge. Wenn eine Quelle um weitere Quellen erweitert wird, dann habe ich das ausdrücklich angegeben.

• Meine Ansätze für die Übungsstände sind die Folgenden: Die Lehrinhalte müssen öffentlich zugänglich sein, was mit den Quellen im Internet gegeben ist. Die Lehrinhalte sollen eine erkennbare Beschaffenheit haben, um einen gegliederten Unterricht zu ermöglichen. Die Übungsstände müssen offenkundig sein, was mit dieser Webseite hier vorliegt. Dies wendet sich gegen die Abkapselung und Cliquenbildung. Die Lehrinhalte müssen sachdienlich sein, bei uns Historischen Fechtern müssen sie also quellennah und auf die Anwendung bezogen sein. Zierrat und überflüssige Inhalte müssen unter allen Umständen vermieden werden. Die Lehre soll von den Übenden nicht als überflüssig oder als Last empfunden werden, sondern als Brücke zum Kern der Kunst wahrgenommen werden. Deswegen mag ich keine “Prüfungen”, welche viele Übende ängstigen (Stichwort Prüfungsangst) und abschrecken (Stichwort Prüfungsgebühren). Das Durchschreiten der Übungsstände geschieht im Unterricht.

Themen des Artikels:

  • Die sieben Übungsstände
  • Übungsstände des Ringens

  • Übungsstände des Langen Schwertes

  • Übungsstände des Buckler und Schwertes

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Der Übungswille

Langes Schwert

Historisches Fechten kann als Brauchtumspflege und experimentelle Altertumskunde bezeichnet werden. Doch es ist vor allem eine Kampfkunst. Es ist kein Bühnenfechten und kein Kampfsport. Wer behauptet, daß im Mittelalter vornehmlich zum Spaße gefochten wurden, der stellt sich außerhalb eines jeden ernsthaften Meinungsaustausches. Im Mittelalter wurde im deutschsprachigem Raume teilweise bis ins 15.Jahrhundert die Kampfgerichtsbarkeit gepflegt (in England wurde diese erst 1819 abgeschafft). Bei dieser Form des Gottesurteils durch Waffengewalt oder schlicht der Wette auf den Kampf gab es keine zweiten Sieger. Unzählige Fehden und Kriege wurden mit der Waffe in der Hand ausgetragen. Also hatte das Historische Fechten viel mit der Ausschaltung des Gegners und wenig mit Freizeitkultur zu tun.

• Daraus folgt, daß der Übungswille beim Historischen Fechten immer eng mit dem Angriffswillen einhergehen wird, mag man nun an dem Gedanken Gefallen finden oder nicht. Denn das Fechten, das Kämpfen, ist kein Selbstzweck. Natürlich ist heute das Ziel beim Historischen Fechten nicht das Verletzen oder Töten des Übungspartners. Nichtsdestoweniger hat sich die Gesetzmäßigkeit des Kampfes in den verflossenen Jahrhunderten nicht verändert, und ich fürchte sie wird es auch in absehbarer Zeit nicht tun. Deswegen müssen sich Historische Fechter mit dem Geistesgut der Ausschaltung des Gegners beschäftigen. Dazu ist der Angriffswillen erforderlich, nein, zwingend notwendig, denn nur so erreiche ich den Gegner bevor er mich erreicht.

Themen des Artikels:

  • Die Übung des Fechtens
  • Der Angriffswillen

  • Politisch Korrekt?

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