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Warum Historisches Fechten erlernen?

Die Frage, warum man Historisches Fechten erlernen sollte, stellen sich viele Menschen, wenn sie zum ersten Mal davon hören. Hat Historischen Fechten einen Nutzen? Lohnt es sich Zeit, Schweiß und Geld in das Historische Fechten zu investieren? Dazu fallen mir fünf Stichworte ein: Freude, Bewegung, Konfliktbewältigung, Entscheidungsfähigkeit und Kultur.

Themen des Artikels:

  • Freude
  • Bewegung

  • Konfliktbewältigung

  • Entscheidungsfähigkeit

  • Kulturwerte

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Historisches Fechten

Fechtausrüstung für Buckler & SchwertThemen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:

Fechten war in früheren Zeiten der Begriff für das Kämpfen an sich (Niederländisch: „vechten“, Englisch: „fight“). Das Wort Fechten ist offenbar altgermanischen Ursprungs („Fextanan“) und leitet sich in seiner heutigen Form aus dem althochdeutschen “Fehtan“ ab (Mittelniederdeutsch: „Vechtan“, Altenglisch: „Feohtan“). Damit leitet sich das Wort Fechten ganz allgemein vom Kämpfen ab.

Ich verwende das Wort Fechten, mit dem Wort Kunst verknüpft, in seiner sinngemäßen Erweiterung als eine Benennung für die Kampfkunst als Ganzes. Die Auffassung über die Kampfkunst war früher eine andere als heute, in der alles in Spezialistentum aufgegliedert wird. Kampfkunst generell war früher der Allkampf. Der Bedeutungsinhalt des Begriffs Kampfkunst hat sich jedoch im Laufe der Moderne verlagert und wird heute für eine Vielzahl von Einzeldisziplinen verwendet.

In allem Fechten, einerlei ob mit oder ohne Waffen, konnte ein und dieselbe Fechtlehre angewandt werden. Gefochten wurde mit vielerlei Waffen, welche über Klingen- und Stangen- bis zu Flegelwaffen reichten. Es wurde in Rüstung (Harnischfechten) oder ohne solche gefochten (Bloßfechten), zu Fuß oder vom Pferderücken aus (Roßfechten), waffenlos wurde gerungen. Man könnte sagen, daß im Mittelalter und in der frühen Neuzeit mit fast allem gefochten wurde, was als Waffe tauglich war. Aber es gab auch eine Versportlichung der Kampfkünste, als der Zwang zur lebensrettenden Kampfanwendung mehr und mehr entfiel. Diese prägte sich in der frühen Neuzeit stärker aus als im Spätmittelalter. Der Grund dafür war mit Sicherheit das verstärkte Aufkommen von Feuerwaffen.

Das Historische Fechten beruft sich auf die in zahlreichen Fechtbüchern überlieferte Kampfkunst des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Kampfkünste dieser Epochen hatten sich in besonderer Form entwickelt, und wir haben das Glück, daß von vielen Meistern schriftliche Zeugnisse erhalten sind, welche als Fechtbücher bekannt sind. Besonders viele dieser Zeugnisse sind im deutschsprachigen Raume entstanden. Die heutige Auslegung der historischen Kampfkunst stützt sich auf einen aus ungefähr 60 zum Teil illustrierten Handschriften und 5 Frühdrucken bestehenden Quellenkorpus. Somit verfügen wir über eine große Bandbreite an Lehren, welche in Bild und Schrift niedergelegt wurden.

Ich biete bei Stahl auf Stahl drei historische Fechtlehren an, das Ringen, das Fechten mit dem langen Schwerte sowie das Fechten mit Buckler und Schwert, welche für mich als der Grundstein für alle weiteren Fechtlehren wie Degen (Scheibendolch), langes Messer, Rapier, Halbschwert, halbe Stange Hellebarde (Mordaxt) und Langspieß gelten. Selbstverständlich könnte man diese Aufzählung um weitere Fechtlehren erweitern, sie ist keinesfalls vollständig, was die Quellenlage angeht.

Themen des Artikels:

  • Was ist Fechten?
  • Was ist Historisches Fechten?

  • Was benötige ich für das Historisches Fechten?

  • Welche Lehren des Historisches Fechtens bietet Stahl auf Stahl?

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Danksagungen

Pfaff Liutger im I.33Themen des Artikels:

Niemand in der Kampfkunst steht einfach so im luftleeren Raume da. Jeder hat Lehrer und Weggefährten, an und mit denen er gewachsen ist. Folgenden Menschen gegenüber möchte ich meine Dankbarkeit in freier Reihenfolge zum Ausdruck bringen: Sifu Mark Tietz, Torsten Schneyer, Predrag Nikolic, Dierk Hagedorn, Roland Warzecha, Dieter Bachmann, Jens Peter Kleinau, Hermann Imort, Jan Silberstorff, Jürgen Becker und allen meinen Fechtschülern

Themen des Artikels:

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Kampfkunst

Auszug aus dem Fechtbuch I.333Themen des Artikels:

Die Kampfkunst ist nicht an Gehalt umfänglich, auch wenn dies oft von geschäftstüchtigen Lehrern anders dargestellt wird. Es gibt zwar viel zu lernen, doch wenig zu beherrschen. Wie könnte die Kampfkunst auch umfänglich sein, wenn der Fechter sie auf alle denkbaren Umstände ohne Nachzudenken, also fast in Echtzeit, anwenden können soll? „Weniger ist mehr“, dies wäre allzeit meine Antwort, wenn ich mit knappen Worten die Kampfkunst umschreiben sollte. Oder, als Verkehrung, „mehr durch weniger“. Das ist für mich der beste Leitspruch, mit welchem man die Kampfkunst in drei Worten zu beschreiben vermag.

Am Anfang drängt es den Übenden danach, etwas in die Hand zu bekommen. Mit dem Beginn des Erlernens der Kampfkunst betrete ich eine neue Welt. Hier brauche ich erst einmal Halt. Diesen Halt bietet mir die äußere Form. Beim Historischem Fechten mag man die äußere Form in den Glossen, den Erläuterungen der Abläufe, und den Illustrationen der Fechtbücher finden.

Ist der äußeren Form ausreichend genüge getan, dann wird der Kampfkünstler sich auf die Suche nach Inhalten machen. Als Inhalte können die Umstände verstanden werden, unter welchen die äußere Form zur Anwendung gelangt.

Bei Stahl auf Stahl können wir mit den Kampfübungen den Einstieg in das Erahnen der Idee und im Freifechten die volle Umsetzung der Idee erfahren. Für die Kampfübungen benötigt man aber eine ausreichend belastbare Grundlage durch die äußere Form, denn Kampfübungen sind nicht kooperativ.

Themen des Artikels:

  •  Was ist die Kampfkunst?
  • Die äußere Form

  • Der Inhalt

  • Die Idee

  •  Kampfkunst und Historisches Fechten

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Der Weg und das Ziel

Zhuangzi ( 莊子; 庄子; Zhuāng Zǐ, Dschouang-Dsi, Chuang Tse)Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:                                                         Themen des Artikels:

Mein Ziel für Stahl auf Stahl ist die Vermittlung der Kampfkunst. Dieses Ansinnen muß sich im Unterricht wie im Alltag gegen viel mehr Widerstände behaupten, als man sich gemeinhin vorstellt. „Der Weg ist das Ziel“ ist heute ein beliebter Ausspruch. Es liegt wohl in der Natur des Menschen sich auf dem Wege viel Zeit und viel Platz für Irrungen und Wirrungen zu verschaffen. Gleichwohl ist eine Entwicklung ohne Irrtümer wahrscheinlich nicht möglich.

Es ist leicht einem Menschen ein paar Bewegungen beizubringen. Bewegungen ohne Vorstellungen von der Anwendung sind nichts, Vorstellungen von der Anwendung ohne Bewegungen sind nichts. Es ist schwer einen Menschen an die Ideen der Kampfkunst heranzuführen, ihn in die Lage zu versetzen die Kampfkunst ungeteilt mit Geist, Körper und Seele zu erfassen, zu verstehen und anwenden zu können.

Themen des Artikels:

  • Das Ziel
  • Mein Ziel für Stahl auf Stahl ist die Vermittlung der Kampfkunst.

  • Der Weg ist das Ziel

  • Die Wolke des Nicht-Wissens

  • Die Kampfkunst als Weg

  • Die Nullsumme

  • Gewalt

  • Forenwelten

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